Nawual - Metaschamanismus

Vom Verstand ins Herz: Mein Weg vom Heilpraktiker zur Nawual

Obwohl mein spiritueller Weg bereits in meiner Kindheit sehr präsent war, habe ich viele Jahre gebraucht, ihn bewusst zu gehen – und noch länger, um darüber zu schreiben.

Heute weiß ich: Das war kein Bruch zwischen Medizin und Spiritualität, sondern eine Entwicklung – eine Rückkehr zu mir selbst.

Meine Kindheit – Der leise Ruf der Seele

Ich bin im Siebengebirge aufgewachsen. Unser Haus lag auf einem Berg, nahe dem Wald, der oberhalb des Hauses begann, mit weitem Blick in die Eifel.

Zwei Orte mit dem Blick in die Eifel waren für mich heilig: die Aussicht vom Wohnzimmer und mein Kletterbaum am Waldrand. Dort saß ich oft und spürte Weite, Freiheit und Verbindung.

Als Kind begleitete mich innerlich ein Steinadler. In Gedanken zog ich mit ihm Kreise über unseren Ort. Damals konnte ich das nicht erklären. Heute weiß ich: Es war mein erstes bewusstes Erleben von Energie und Resonanz.

Ich hatte ein feines Gespür für „Schwingungen“. Ich nahm Stimmungen wahr, bevor die Ereignisse eintrafen und konnte dadurch vieles intuitiv ins Positive wandeln.

Mit zwanzig war ich überfordert. Ich gab diese Fähigkeit innerlich „nach oben“ ab. Ich wollte erst reif genug sein, sie verantwortungsvoll zu tragen.

Das Unbekannte, das Angst macht – Mein Lebenswandel

Nach meiner Ausbildung zur Heilpraktikerin gründete ich 2012 meine Praxis. Mein Fokus war klar medizinisch. Infusionen. Biologische Therapien. Fundierte Diagnostik.

Ich liebe Fakten. In der Schule waren Mathematik und Biologie meine Leistungskurse. Wäre ich jünger gewesen, wäre ich vermutlich Ärztin geworden.

Doch meine Patienten hatten andere Erwartungen. Ohne dass ich energetische Arbeit anbot, baten sie mich genau darum.

Das irritierte mich. Ich hatte es nicht kommuniziert. Freunde und Kollegen sagten: „Das ist Resonanz.“ Fähigkeiten werden gespürt, nicht beworben.

Ich begann Fortbildungen zu besuchen. Ich las. Ich forschte. Gleichzeitig blieb ich innerlich skeptisch. Schamanismus erschien mir fremd. Nicht greifbar. Nicht wissenschaftlich.

Diese Ambivalenz begleitete mich lange. Faszination auf der einen Seite. Westliche Prägung auf der anderen.

Eine schamanische Reise – Zwischen Zweifel und Bestätigung

Eines Tages ging ich mit einer Freundin spazieren. Sie erzählte von ihrem Sohn, dem es energetisch nicht gut ging.

Spontan empfahl ich ihr, ihn nachts in eine Decke in einer bestimmten Farbe zu hüllen. Als ich die Farbe nannte, war sie erstaunt. Eine Schamanin hatte ihr zur Geburt genau diese Farbe für ihn empfohlen.

Es ging um die Unterstützung seiner Aura. Um Stärkung durch Farbe und Schwingung.

Diese Übereinstimmung berührte mich. Sie bestätigte meine Wahrnehmung. Gleichzeitig machte sie mir Angst. Ich wollte nicht in eine Ecke gestellt werden, die ich selbst noch nicht verstand.

Die Pflanzenkunde der Maya faszinierte mich schon länger. Mich bewegte das verlorene Wissen der Inka. Doch ich hielt Abstand zum Begriff „Schamanismus“.

Das Thema Seele blieb jedoch zentral. Seit meiner Kindheit fragte ich: Was ist Seele? Was ist wirklich mein Anteil? Was ist geprägt?

Eine Psychologin empfahl mir das Buch „Auf der Suche nach der verlorenen Seele“ von Sandra Ingerman.

Dieses Buch war ein Wendepunkt. Es verband therapeutisches Denken mit schamanischer Praxis. Sandra Ingerman erklärte seelische Fragmentierung verständlich und nachvollziehbar.

Plötzlich ergab vieles Sinn.

Der Durchbruch – Heilung auf zwei Ebenen

Meine Arbeit wurde ganzheitlicher. Medizinisches Wissen und energetische Wahrnehmung begannen sich zu ergänzen.

In dieser Zeit führte mich Birgit Kaufmann, heute Aminda Frei, durch Counselling und Rituale tiefer in meine eigene Heilung.

Gleichzeitig unterstützte ich sie bei der Gestaltung und Überarbeitung ihres Buches „Die Gabe der Selbstheilung“. Diese intensive Zusammenarbeit war mehr als ein Projekt. Sie war Transformationsarbeit.

Durch diesen Weg begegnete ich schließlich Lobo Blanco Wayna Pacha.

Seine Lehre öffnete mir eine neue Dimension.

Der Nawual – Rückkehr zur göttlichen Essenz

Der Nawualismus hat Wurzeln im mesoamerikanischen Schamanismus. Doch er versteht sich als Metaschamanismus und geht über Rituale hinaus.

Im Zentrum steht das „Tier des Herzens“. Kein Helfergeist. Kein Symbol. Sondern ein Lichtwesen. Ein innerer göttlicher Funke.

Dieses Wesen schwingt in Liebe, Dankbarkeit und Segen und ist Teil unserer ursprünglichen Essenz.

Gesellschaftliche Prägungen, Angstprogramme und Leistungsdruck überlagern diese Verbindung. Der Nawual-Weg hilft, diese Blockaden zu lösen und die hohe Energie im Alltag zu halten.

Der Nawual erinnert an unseren Ursprung. An das, was wir waren, bevor wir Rollen übernommen haben.

Heute bilde ich mich an der Schule von Lobo Blanco weiter. Nicht als Abkehr von der Medizin. Sondern als Erweiterung.

Mein Weg führte mich vom Verstand ins Herz und wieder zurück – in eine neue Einheit.

Möchten Sie mehr über meinen Weg und die Arbeit mit dem Nawual erfahren?
Vereinbaren Sie hier ein persönliches Gespräch und kontaktieren Sie mich per Mail post(ät)heilpraxis-lepere.de oder per Telefon 0611.16 66 14 11.

Ich freue mich auf Ihre Anfragen.

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