Behandlungs- und Therapiemethoden

Welche Therapie passt?


Ein vielseitiges Angebot an naturheilkundlichen Behandlungs- und Therapiemethoden kann dazu beitragen ans Ziel zu kommen. Es bedarf einer individuellen Abstimmung, welche Therapie eingesetzt wird.

sind einige der gegenwärtig angebotenen Möglichkeiten.


Schmerztherapie

Für Schmerzen ist oft eine muskuläre Dysbalance ursächlich. Diese kann mitunter durch Craniosacrale Therapie wieder in die Balance kommen.

Craniosacrale Therapie (CST)

William G. Sutherland entwickelte die craniale Osteopathie, die von seinem Schüler Dr. John E. Upledger – Osteopathischer Arzt und Chirurg – zur craniosacralen Therapie („Schädel-Kreuzbein-Therapie“) weiterentwickelt wurde. Diese Therapie ermöglicht auf sanfte Weise eine Kontaktaufnahme mit den Hirn- und Rückenmarkshäuten, den Bewegungen des Liquors, dem Nervensystem, den Knochen, den Muskeln und dem Bindegewebe.

CST ist eine Mischung aus energetischen und manuellen Behandlungsformen. Durch sanfte Berührung und gezielte Griffe können Spannungen ausfindig gemacht und behoben werden.

Die folgenden Abbildungen zeigen die Kontaktaufnahme mit den Körperstrukturen des Mesogastriums (des Mittelbauchs) und wie diese mobilisiert werden.

Unverträglichkeiten und Allergien

Während bei einer Allergie das Immunsystem auf eher harmlose Substanzen – wie Blütenpollen oder Katzenhaare – total überzogen reagiert, funktioniert bei der Nahrungsmittelunverträglichkeit (auch Intoleranz genannt) ein Enzym oder der Transportmechanismus im Darm nicht.

Ist die Ursache bekannt, können die unterschiedlichen Möglichkeiten in Betracht gezogen und entsprechend gehandelt werden.

Die unverträglichen Lebensmittel eine bestimmte Zeit zu meiden, unterstützt eine Regenerierung der Darmschleimhaut. Da die Schleimhaut nicht weiter angetriggert wird, kann sie sich erholen. Und obendrein kann sich dieses auch positiv auf den Stoffwechsel auswirken.

Ein Verfahren, das zum Austesten von Unverträglichkeiten eingesetzt werden kann, ist z.B. die Biologisch-medizinische Kinesiologie.

Weitere Informationen zu „Unverträglichkeiten und Allergien“ finden Sie auf der Webseite von „GNW in Wiesbaden – Das Gesundheitsnetzwerk“.

Biologisch-medizinische Kinesiologie

Die biologische Medizin ist eine Weiterentwicklung der klassischen Naturheilverfahren mit allen wichtigen traditionellen Disziplinen.

Der kinesiologischen Muskeltests dient zum einen der „diagnostischen Überprüfung“. Dadurch können individuell die optimalen Heilmittel und deren Dosierung bestimmt werden. Zum anderen kann der Körper „befragt“ werden, welche Belastungen oder Blockaden ihn hemmen – und welche Technik geeignet ist, um diese aufzulösen.

Die biologisch-medizinische Kinesiologie ist eine positive Verbindung zwischen der Kinesiologie und dem Erfahrungswissen der biologischen Medizin.

Sie wurde von Günter Dobler größtenteils aus Kinesiologietechniken von Dr. Goodheart, Dr. Thie, Dr. Dewe, Prof. Rochlitz, R. Utt, Dr. Scott, Dr. Klinghardt u.a. entnommen und weiterentwickelt.

Naturgemäße Arzneien

Welches Mittel passt?


Eine breit gefächerte Palette naturgemäßer Arzneipräparate können hierzu unterstützend genutzt werden:

Homöopathie

Similia similibus curentur – „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“

Die homöopathischen Medikamente basieren auf pflanzlichen, tierischen, mineralischen und chemischen Stoffen in extremer Verdünnung.

Entscheidend bei der Homöopathie ist die gezielte Arzneimittelwahl mit Hilfe der Ähnlichkeitsregel bezogen auf
• die individuellen Krankheitszeichen,
• den Persönlichkeitsmerkmalen des Patienten und
• die Verwendung der Arzneimittel in potenzierter Form.

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie)

– Lehre der Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel
Pflanzen und Pflanzenteile werden als Pulver, Tee, Extrakt oder Tinktur zur Behandlung und zur Vorbeugung von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten genutzt.

Die Qualität der Pflanzenteile (Blatt, Blüte, die ganze oberirdische Pflanze, Holz, Hülse, Frucht, Knospe, Rinde, Samen, Stängel, Wurzel, Wurzelstock, Zweigspitze und Zwiebel) ist entscheidend bei der Qualitätsbestimmung der Pflanzenheilmittel (Phytopharmaka). Ihr breites therapeutisches und pharmakologisches Spektrum sowie Wirkprofil weisen oft weniger Nebenwirkungen auf, als synthetisch hergestellte Arzneimittel.

Bach-Blüten-Therapie

– i.d. 1930er Jahren von dem brit. Arzt Edward Bach (1886–1936) begründet
Das nach ihm benannte alternativmedizinische Verfahren beruht auf seiner These, dass jede körperliche Krankheit auf einer seelischen Gleichgewichtsstörung basiert. Er geht davon aus, dass eine Heilung nur durch eine Harmonisierung auf der geistig-seelischen Ebene entstehen kann.

Ursprünglich hatte er die Disharmonien in 18 verschiedene Zustände unterteilt, die er dann ergänzte. Bach beschrieb letztendlich „38 disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur“. Diesen disharmonischen Seelenzuständen ordnete er Blüten und Pflanzenteile zu, die er in Wasser legte oder kochte. Die so gewonnen Urtinkturen sind die Basis der Blütenessenzen.

Ausleitungsverfahren (Humoraltherapie)

Ausleitende Verfahren basieren auf altes Wissen der Antike. Es sind Behandlungsmethoden, die der Entgiftung des Körpers und somit dem allgemeinen Wohlbefinden dienen.

Organe und Gewebe können durch die Entlastung des Organismus besser versorgt werden. Das wiederum unterstützt notwendige Behandlungen sowie Indikationen.

Wir sind täglich vielen Stoffen ausgesetzt, die uns langfristig schaden können. Als Gesundheitsprophylaxe sind regelmäßig angewendete Ausleitungskuren für den ein oder anderen Körper, der nicht so gut die belastenden Umweltstoffe wegstecken kann, eine Wohltat.

Verfahren, die hierzu eingesetzt werden können sind z.B. Phytotherapie, homöopathischen Komplexmitteln, Craniosacrale Therapie, Biologisch-medizinische Kinesiologie, …