Wasser ist nicht gleich Wasser

Neben der ausgewogenen Ernährung ist der ausgewogene Wasserhaushalt des Menschen eine nicht zu unterschätzende heilende Maßnahme. Ein gesunder Mensch mit einem Gewicht von 60 kg sollten (lt. WHO) ca. zwei Liter Wasser am Tag trinken. (– tägl. Wasserbedarf: 30 ml pro kg Körpergewicht )

Sowohl zum im Handel erhältlichen Wasser als auch zum Leitungswasser gibt es Kritiken.

Trinkwasser
Die Rohre der Trinkwasserleitungen geben zum Teil Schadstoffe ab, die Sie über Stiftung Warentest für 28 Euro testen lassen können. Ebenso sind die PET-Flaschen umstritten. Insbesondere, wenn in den zurückgegeben Pfandflaschen zwischenzeitlich Giftstoffe aufbewahrt wurden.

Im Finantest 3/2012 berichtete Stiftung Warentest, dass das Wasser in Deutschland bedenkenlos direkt aus dem Hahn trinken wäre. Während „Frontal 21” am 6.3.2012 (der Beitrag wurde inzwischen – 22.12.2014 – aus dem Internet entfernt) über mangelnde Kontrollen beim Trinkwasser berichtete.

Mineralwasser
Das Mineralwasser wird direkt am Quellort abgefüllt, ist naturbelassen und enthält eine Mindestmenge an Mineralien.

Da sich der Körper meistens schon durch verschiedene Umstände – wie Stress, Ernährung etc. – eher im sauren Bereich befindet, ist eher stilles Wasser ohne Kohlensäure angesagt.

Tafelwasser
Das aus Trink- und/oder Mineralwasser bestehende Tafelwasser unbestimmter Herkunft wird oftmals mit Mineralien angereichert.

Stilles Wasser
Im Gegensatz zum Mineralwasser ist das stille Wasser mit weniger Natrium angereichert und somit wesentlich gesünder für Menschen mit Bluthochdruck. Weitere lebenswichtige Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium sind allgemein ausreichend enthalten.

Quellwasser
Das Quellwasser stammt wie das Mineralwasser aus natürlichen oder künstlichen Quellen und unterliegt nicht den allgemeinen Mineralwasser-Prüfungsverfahren. Das Quellwasser hat lediglich die Trinkwasserkriterien zu erfüllen.

Heilwasser
Heilwasser wird nach dem Arzneimittelrecht geprüft und zugelassen. Das Leitungswasser hat gerade mal 3 bis 6% der Magnesium- und Natrium-Konzentration wie Heilwasser, während Tafel- und Quellwasser lediglich signalisieren, dass sie hygienisch einwandfrei der Trinkwasserverordnung entsprechen.

Beim Heilwasser sind die genauen Zusammensetzungen sowie die Anwendungsgebiete auf dem Etikett verzeichnet. Allerdings sollte das Trinken von Heilwasser über einen längeren Zeitraum mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden.

Energetisch aufbereitetes Leitungswasser
Damit das – zwar chemisch tadellose, aber dennoch „tote” – Wasser sich wieder mit Energie aufladen kann, gibt es verschiedene Methoden, die Wasserstruktur positiv zu verändern. Sowohl die Verwirbelungen als auch die Kristall-Energie-Methoden können dem Wasser Energien zurückgeben, die durch die Verarbeitung zerstört wurden. Das so aufbereitete Wasser kann der Körper besser aufnehmen und verwerten.

Säure-Basen-Haushalt im Körper

Der Körper hat einen ausgeklügelten Säure-Basen-Haushalt. Bei Krankheit und Stress ist der Körper eher sauer. Ebenso eine weniger gesunde Ernährung – dazu gehört auch eine besonders proteinreiche (säurereiche) Ernährung, ohne den notwendigen Ausgleich mit Mineralien – führt zur Übersäuerung.

Der Körper versucht die Giftstoffe zu entsorgen. Das kostet Energie. Die ersten Symptome einer Übersäuerung zeigen sich zunächst in Energielosigkeit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Darm, Leber, Lunge und Haut sind die Ausscheidungsorgane des Körpers. Sie werden dabei besonders beansprucht. Weitere Symptome, die später hinzukommen, sind häufig Verspannungen, Rücken- sowie Gelenkprobleme und Kopfschmerzen.

Eine basische Ernährung unterstützt den Körper und das Immunsystem. Vollkornbrot sowie Obst und Gemüse gehören zur satt machenden Energiebasis. Die richtige Ernährung ist der Grundstein für ein gesundes Leben.

Eine ausgewogene basische Ernährung ist das A und O
Folgende Faustregel verhilft zu einer gesunden Ernährung: Zum Sattessen sind Kartoffeln, Nudeln, Reis, Getreideprodukte, Hülsenfrüchte (Kohlenhydrate-Lieferanten) sowie allgemein Obst, Gemüse und Salat (liefern Mineralien und Vitamine) geeignet.

Als Beilage gehören die Milchprodukte sowie Fisch, Fleisch und Nüsse zu den wichtigen nährstoffergänzenden Genussmitteln, während Gewürze, Honig, Öle und Fette in kleinen Mengen zum Verfeinern dienen. Ungesättigten Fettsäuren – wie sie bei Raps-, Oliven- und Sojaöl vorkommen – sind gesundheitlich vorteilhaft.

Bis zu 5 kleine Mahlzeiten im Abstand von 3 – 4 Stunden am Tag sind gesund und verhelfen zu einem konstanten Blutzuckerspiegel. Heißhungerattacken sind oftmals ein Zeichen von ungesunder Ernährung und einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel.

Stilles Wasser (ohne Kohlen„säure”!) und ungesüßte Kräutertees spielen bei der gesunden Ernährung eine wesentliche Rolle. So löschen Wasser sowie ungesüßte Kräutertees nicht nur den Durst und helfen dem Körper die Giftstoffe über die Organe rauszuspülen, sondern „sättigen” auch.

Tipps
Wer gerne Brot isst, kann im Handel biologisches, reines Roggen-, Reis- oder Dinkelbrot kaufen. Das passt geschmacklich zu Käse und Wurst. Statt Nudeln in Sauce gibt es dann Kartoffeln in Sauce. Und wer es ab und zu süß mag, kann mit selbst gemachten Bananenquark den Süßhunger überbrücken.

Vorsicht!
Weißmehlprodukte sowie alles Süße (Süßigkeiten, süße Backware, gesüßte Säfte, Fruchtjoghurts, Limonaden) sind Appetitanreger und während der Antibiotikazeit ein besonders guter Nährstoff für Pilze. Auch auf Fertigprodukte sowie Alkohol sollte in dieser Zeit verzichtet werden.

Antibiotika und Ergänzungsmittel
Getränke und Ergänzungsmittel während der Antibiotika-Phase mit Natriumhydrogencarbonat (ein Antazidum zum neutralisiert die Magensäure – auch enthalten in basischen Salzen wie Kaiser Natron und Bullrich Vital) sowie Calcium- und Magnesiumcarbonat sind weniger ratsam.

Mit diesen Grundsätzen sind die Antibiotikum-Klippen gut zu meistern.

Verschiedene Pilze, ihre Auswirkungen und Übertragung

Normaler Weise dienen Pilze der Natur, indem sie abgestorbene Pflanzen oder Kadaver bis auf wenige Stoffe wie Mineralien oder Wasser verwerten. Im Körper des Menschen gehören Pilze (in geringer Anzahl) ebenfalls zur normalen Keimflora. Bei einem geschwächten Immunsystem können zum einen Krankheitserreger nicht abgewehrt werden und zum anderen können sich Pilzinfektionen ausbreiten.

Fast Food, Fertiggerichte, viel Fleisch, Süßigkeiten, Limonaden und Alkohol beschleunigen die Entstehung von Pilzinfektionen. Pilze ernähren sich nämlich von dem im Blut gelösten Zucker.

Einige krank machende Pilze können die Abwehr des Immunsystems blocken, indem sie die zuständigen Immunglobuline vom Typ A (IgA) chemisch aufspalten. Andere passen sich der Umgebung so gut an, dass das Abwehrsystem sie nicht als körperfremde Stoffe erkennt. Die Hefe wiederum kann selbst die Magensäure überleben.

Der Candida albicans (weiße Hefe) ist der am häufigsten auftretende Pilz beim Menschen. Er kommt auf Haut, Schleimhäuten und im Darm vor. Weitere Hefearten (alle Hefearten sind Pilze) wie

Candida krusei, Candida glabrata und Candida tropicalis treten immer häufiger auf und sind nicht einfach mit Anti-Pilz-Mittel zu bekämpfen.

Ständige Verdauungsprobleme können erste Symptome einer erhöhten Pilzbesiedlung im Darm sein. Wenn man nichts unternimmt, kann die Pilzerkrankung schwere Folgen haben.

Pilzinfektionen sind nicht immer leicht festzustellen, manchmal braucht man mehrere Tests sowie verschiedene Untersuchungen, um diese tatsächlich ausschließen oder nachzuweisen zu können.

Die Übertragung von Pilzen findet von Mensch zu Mensch sowie von Tier zu Mensch und umgekehrt statt. Oder bei Schimmelpilzen auch durch die Luft beim Einatmen der Sporen. Wer mit der Verarbeitung von Naturprodukten zu tun hat, ist prädestiniert für Atemwegspilzinfektionen wie Aspergillus niger als auch Aspergillus fumigatus.

Der Hautpilz greift nicht nur die toten Hautschuppen, sondern auch die gesunde Umgebung an. Das ist zwar unangenehm, aber nicht lebensbedrohlich.
(s. auch Ernährung und Symptome)

Parallel zur Therapie mit Antibiotikum ist es ratsam seinen Körper auf naturheilkundlichem Weg zu unterstützen. Mit natürlichen Heilmitteln kann das basische Gleichgewicht sowie die Nieren- und Leberfunktion im Körper gefördert werden.

Auch gegen Pilzinfektionen gibt es naturheilkundliche Mittel.

Was bedeuten Entzündungen im Körper?

Der Körper wehrt sich gegen Verletzungen und gegen Erreger wie Bakterien, Viren und Pilze mit Entzündungen. Diese Abwehrreaktion auf schädigende Reize ist zwar lebenswichtig, macht aber nicht immer gesund.

Nicht nur Bakterien, Viren und Pilze verursachen Entzündungen, so setzen z. B. Fettgewebe aus der Bauchhöhle Immunstoffe frei, die chronische Entzündungen hervorrufen.

Werden Entzündungen nicht vom Immunsystem abgewehrt und wird auch ansonsten nichts gegen die Entzündungen unternommen, können diese chronisch werden und eine Basis für Krebs bilden. Des Weiteren begünstigen Entzündungen Arteriosklerose, Herzinfarkt und Diabetes … (s. auch Symptome bei Chlamydien-Infektion).

Die Folgen einer Entzündung sind immer ähnlich, egal wo und wie lange anhaltend diese im Körper ist.

Typische Anzeichen einer akuten Hautentzündung sind:
1. Rötungen durch gesteigerte Durchblutung mittels Entzündungsstoffen bei Infektion oder Gewebeschädigung
2. Überwärmungen durch gesteigerten Stoffwechsel und gesteigerte Durchblutung
3. Schwellungen durch Flüssigkeitsanreicherung mit Abwehrzellen aus den Blutbahnen im Gewebe
4. Schmerzen durch die Schwellung entstehender Druck und durch bestimmten Entzündungsstoffen entstehen Reizungen von Nerven
5. Bewegungseinschränkungen durch Schwellung und Schmerzen insbesondere bei Gliedern

Der Entzündungseintritt und dessen Folgeerscheinungen kann die Heilkunde immer genauer erfassen, so dass der Teufelskreislauf in vielen Fällen durch eine gezielte Therapie unterbrochen werden kann.

Heilpflanzen, Enzyme, Schmerzmittel, Kortisonpräparate, Omega-3-Fettsäuren sowie regelmäßige Bewegung sind wichtige Entzündungshemmer. Bei chronischen Entzündungen wird mitunter Leinöl (gibt es auch in Kapseln) eingesetzt.

Das Netzwerk Entzündungsforschung in Schleswig-Holstein berichtete, dass die Zunahme entzündlicher Organe soziale sowie wirtschaftliche Folgen haben wird. „Chronische Entzündungsprozesse stellen ein zunehmend drängendes Problem für die Gesundheitsversorgung in den Zivilisationsgesellschaften dar.”

Chronische Entzündungen im Körper

Chlamydien verursachen Entzündungen im Körper, deren Symptome sehr denen der Pilz-Infektion ähneln. Neben Chlamydien und Pilzen, weisen auch Schilddrüsenfunktionsstörungen und Borreliose ähnliche Symptome auf. Durch fehlende Labortests können somit die Symptome zu einer Fehldiagnose führen und folglich falsch behandelt werden.

Wenn aufgrund der entsprechenden Symptome Entzündungen im Körper vermutet und keine Entzündungen über die weißen Blutkörperchen nachgewiesen werden können, sollte der hsCRP-Wert gemessen werden. Das C-reaktive Protein (CRP) ist ein Protein, das die Leber herstellt.

Bei chronischen Entzündungen ist der hsCRP-Wert im Blut erhöht. Während der CRP ein Marker bakterieller Entzündungen ist, ist der hsCRP ein Marker niedrig gradiger, chronischer systemischer Entzündungen. Dieser Wert gilt auch Vorhersagewert für Herzkreislaufkrankheiten (KHK-Ereignisse).

Japanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass eine Abhängigkeit zwischen der Stärke einer Depression, dem CRP-Spiegel und dem Ausmaß der Schmerzen vorhanden ist. Liegt kein erhöhter CRP-Wert vor, so sind eher psychische Probleme ursächlich für die Schmerzen. (In diesem Fall fand eine ausgiebige Studie an Rheumapatienten in Japan statt.)

Es gibt Studien, denen zufolge es Zweifel an einer Verbindung von chronischen Entzündungen und Herz-Kreislauf-Erkrankung gibt. Stattdessen wird ein Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen und einer Fehlregulation der Zuckerneubildung beobachtet.